Berufsfindung



Im Alter von 16 – 18 Jahren stehen die Jugendlichen vor dem Übertritt in eine Berufsausbildung, sei es im geschützten Rahmen oder in der freien Marktwirtschaft. Wenn Jugendliche ihre obligatorischen Schuljahre beendet haben, stehen sie vor der grossen Frage: „Wie weiter, was jetzt?“ Oft sind sie mit dieser Frage überfordert. Der Antritt eines Arbeits- oder Ausbildungsplatzes erscheint aus verschiedenen Gründen als verfrüht.

Die Berufsfindungsklasse (BFK) soll den Jugendlichen ermöglichen, dieser Frage ohne Druck und in Ruhe nachzugehen. Sie versteht sich somit als Brückenangebot von der offiziellen Schulzeit bis zum Eintritt in eine Berufsausbildung. Der Weg vom Schüler zum Auszubildenden, zum Erwachsenen, soll in dieser Zeit geplant und ermutigend für die Jugendlichen angegangen werden.
Die BFK wird in heterogenen Klassen geführt. Die Schüler der BFK haben mehr Lektionen pro Woche als die übrigen Schüler, dies als Vorbereitung auf die längeren Arbeitstage im Berufsleben.
Da sich die Jugendlichen nach dem Schulaustritt nicht nur mit einer Bezugsperson auseinandersetzen müssen, ist es wichtig, sie bereits in der BFK darauf vorzubereiten. Daher arbeiten wir in der BFK mit dem Fachlehrpersonenprinzip; die Jugendlichen werden von verschiedenen Lehrpersonen unterrichtet.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne!





Folgende Bereiche gehören in unser Ausbildungsprogramm:

Schulische Förderung
In den schulischen Fächern sollen die Jugendlichen auf ihrem individuellen Lernstand abgeholt werden.

Werkbereich
Wir legen grossen Wert auf den Werkbereich. Dort werden die praktischen, handwerklichen Fähigkeiten geübt.

Musische Fächer, Sport
Die Jugendlichen werden in der BFK ganzheitlich gefördert. Sie besuchen einmal wöchentlich den Turn- sowie auch den Schwimmunterricht und lernen im Gestaltungsunterricht verschiedene Techniken für die kreative Entfaltung kennen.

Lebenspraktischer Unterricht
Im lebenspraktischen Unterricht sollen die Jugendlichen in Themen des praktischen Alltags gefördert werden.

Berufsfindungsunterricht
Durch Spiele und Übungen finden Jugendliche hier heraus, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und was sie von ihrer beruflichen Zukunft und von sich selbst erwarten dürfen.
Der Frage der Berufswahl soll durch möglichst viel Praxis nachgegangen werden:Schnupperwochen in Institutionen oder BetriebenPraktischer Arbeitstag in einem Berufsfeld des HPVPraktische Arbeitstage in der Schule (Hauswart, Küche)Pflege der Spielanlage, Garten, Schülerbibliothek, etc.)
Externe Aufträge annehmen und erledigen

Berufsberatung
Die Berufsberatung findet intensiviert im 2. Jahr der Berufsfindungsklasse in Zusammenarbeit mit der SVA St. Gallen statt. Die Eltern stellen den Antrag für eine Abklärung.